Michael Walther ...

... gestaltet Zukunft.
Der Grüne Oberbürgermeisterkandidat für unsere Stadt.

Ich bin Michael Walther.

Ich bin 51 Jahre alt und Grüner Oberbürgermeisterkandidat für Braunschweig. Im Herzen Braunschweigs geboren bin ich in verschiedenen Stadtteilen aufgewachsen, im Westlichen Ringgebiet, in der Weststadt und in Veltenhof. Ich kenne die Menschen, Stadtteile und Entwicklungen unserer Stadt. Vielleicht sind wir uns bereits begegnet, in der Beteiligung zu „Denk Deine Stadt“ oder dem Stadtbahnausbau. Denn ich habe bereits in Führungspositionen in der Braunschweiger Stadtverwaltung gearbeitet. Ich möchte Braunschweig weiter gestalten. Dafür trete ich an!

WAS UNS BEWEGT.

Braunschweig ist eine liebenswerte, lebenswerte und vor allem starke Stadt. Hier sind Wissenschaft und Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft, Innovation und Lebensqualität miteinander verbunden. Wir können zuversichtlich und selbstbewusst in die Zukunft blicken.

Wir alle spüren die Veränderungen unserer Zeit. Steigende Lebenshaltungskosten, etwa bei Miete, Energie und Versorgung, verunsichern viele Menschen. Die wirtschaftliche Entwicklung, zum Beispiel bei Volkswagen und seinen Zulieferern, wirkt sich direkt auf Arbeitsplätze, Wertschöpfung und kommunale Einnahmen aus. Der demografische Wandel und notwendige Investitionen in Klimaschutz bringen neue Anforderungen an Pflege, Soziales und resiliente Infrastruktur mit sich.

Ich bin überzeugt: Die Zukunft liegt in unserer Hand. Wir müssen nur entschlossen beginnen! Dazu gehört die konsequente Nutzung unserer regionalen Expertise und die Einbindung des enormen Potenzials unserer Forschungs- und Innovationslandschaft in die Stadtentwicklung. Wir brauchen einen tragfähigen Haushalt mit Fokus auf das Gemeinwohl, auf die strategische Nutzung von Fördermitteln und auf Investitionen mit Augenmaß. Schließlich müssen wir klare Prioritäten setzen, die wir konsequent verfolgen. All das eröffnet neue Möglichkeiten: Wir können passenden und bezahlbaren Wohnraum schaffen, Energie unabhängiger und effizienter nutzen, Mobilität verlässlich und klimafest gestalten und vor allem in unsere Kinder und Jugendlichen investieren. Denn es ist ihre Zukunft!

Meine Ziele

Wohnen: passend, bezahlbar und gemeinschaftlich

Passender Wohnraum ist zu einer zentralen Zukunftsfrage geworden. Dabei geht es um mehr als Bezahlbarkeit. „Passend“ heißt: Wohnungen, die zur jeweiligen Lebenssituation passen, zum Beispiel für Alleinstehende und Familien, für junge Menschen und Ältere, zur Miete oder im Eigentum, barrierefrei oder nicht. Der demografische Wandel verändert unsere Stadt. Es gibt mehr Einpersonenhaushalte, gleichzeitig brauchen Familien Raum für Kinder und Jugendliche. Immer wichtiger wird ein selbstbestimmtes Leben im Alter. Das soll im vertrauten Umfeld sein. 

Deshalb denke ich Wohnen ganzheitlich. Es geht nicht nur um Gebäude, sondern um lebendige Nachbarschaften. Gute Stadtteile brauchen soziale und kulturelle Einrichtungen, Sportangebote und attraktive öffentliche Plätze. Niedrigschwellige Angebote müssen Menschen zusammenbringen, damit niemand einsam bleibt, damit benötigte Hilfe frühzeitig erkannt wird und Unterstützung im direkten Umfeld stattfinden kann.

Für mich heißt das konkret:

Wir konzentrieren uns auf die behutsame Nachverdichtung in den bestehenden Stadtteilen sowie auf die Bauentwicklung auf großen Brach- und Verkehrsflächen und treiben beispielsweise die Entwicklung der Bahnstadt konsequent voran. Dabei setzen wir auf einen hohen Anteil an Sozialwohnungen und Wohnungen im mittleren Preissegment. So schaffen wir passenden und bezahlbaren Wohnraum und stärken zugleich den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt.

Mobilität: verlässlich, vernetzt und fair

Mobilität ist mehr als Verkehr. Sie bedeutet, zu Fuß zu gehen, Rad zu fahren, das Auto zu nutzen und mit Bus und Bahn unterwegs zu sein. Das entscheidet  jeweils die Lebenssituation. Wie wir wohnen, arbeiten und unsere Freizeit gestalten, bestimmt, wie wir mobil sind. Viele Menschen sind heute auf ein Auto angewiesen, weil Radwege fehlen oder der öffentliche Nahverkehr nicht attraktiv genug ist. 

Mein Ziel ist ein funktionierender Mobilitätsmix. Das ist nicht nur ein Konzept, sondern soll unser Alltag werden. Autos, Radfahrende, Fußgängerinnen und Fußgänger sowie der ÖPNV teilen sich begrenzten Raum. Sicherheit und gegenseitige Rücksicht müssen dabei an erster Stelle stehen. Alle haben das Recht, sicher ans Ziel zu kommen. Das erfordert faire Kompromisse bei der Verteilung von Verkehrsflächen und Investitionen.

Für mich heißt das konkret:

Wir vernetzen Auto, Bahn, Straßenbahn und Bus besser. Pendlerparkplätze an Bahnhöfen und Regio-Busshaltestellen, buchbare Angebote, Leihfahrräder und flexible Lösungen gehören ebenso dazu wie eine enge Zusammenarbeit mit dem Regionalverband und unseren Nachbarkommunen. Mobilität endet nicht an der Stadtgrenze. Ein starker Regionalverkehr ist deshalb immer auch ein Gewinn für Braunschweig.

Innovation: stark, zukunftsfähig und anwendbar

Braunschweig verfügt mit der Technischen Universität, der Hochschule für Bildende Künste und zahlreichen weiteren Forschungseinrichtungen über ein enormes Innovationspotenzial. Das macht unsere Stadt national und international sichtbar. Doch dieses Potenzial nutzen wir nicht konsequent genug für unsere eigene Stadtentwicklung, zum Beispiel in den Bereichen Wohnen, Mobilität und Klimaschutz.

Mein Ziel ist ein stärkerer Transfer von Wissenschaft und Forschung in die kommunale Praxis. Für unsere Wohnungen heißt das: moderne Wärme- und Kälteversorgung, geringerer Energieverbrauch und der schrittweise Abschied von Öl und Gas. Technische Assistenzsysteme können Menschen dabei unterstützen, bis ins hohe Alter selbstbestimmt in ihrem Zuhause zu leben. Mit digitaler und intelligenter Verkehrslenkung können wir Verkehrsträger besser vernetzen, freie Parkplätze erfassen, Parksuchverkehr reduzieren und Mobilität effizienter gestalten.

Für mich heißt das konkret:

Wir brauchen eine Verwaltung, die stärker moderiert, vernetzt und Kooperationen ermöglicht. Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Stadt müssen gemeinsam Lösungen entwickeln und hier in Braunschweig in die Praxis überführen. So stärken wir unsere Unabhängigkeit, erhöhen unsere Lebensqualität und sichern langfristig unseren Wohlstand. 

Über mich

Verwurzelt in Braunschweig

1974 wurde ich im Herzen Braunschweigs geboren und bin in verschiedenen Stadtteilen aufgewachsen, vom Westlichen Ringgebiet über die Weststadt bis nach Veltenhof. Ich kenne die Menschen, Quartiere und Entwicklungen unserer Stadt aus eigener Erfahrung und fühle mich ihr bis heute eng verbunden. Als Kind nahm ich Braunschweig vor allem in Linien und Netzen wahr, studierte Stadtpläne und verfolgte aufmerksam die Entwicklung „meiner“ Straßenbahnlinie 3. Früh war mir klar: Ich möchte Stadtentwicklung nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten.

Stadtentwicklung aus Leidenschaft

Als Diplom-Geograf führte mich mein beruflicher Weg von der politischen Bildung in der Heinrich-Böll-Stiftung über die strategische Projektsteuerung unter Oberbürgermeister Ulrich Markurth bis zur Leitung des Referats für Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung in Braunschweig. Heute arbeite ich in einer Führungsposition im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Ich schätze gute Konzepte. Entscheidend ist aber immer deren Umsetzung. Mit diesem Grundsatz habe ich das Integrierte Stadtentwicklungskonzept „Denk Deine Stadt“ begleitet, Bürgerbeteiligung gestärkt und Mobilitätsprojekte in Braunschweig  vorangebracht.

Klar in der Haltung

Ich verbinde Verwaltungserfahrung auf kommunaler und Landesebene mit fachlicher Expertise in Stadtentwicklung und Nahmobilität. Mein Ziel sind lebenswerte Quartiere, sichere Verkehrswege und eine Stadt, die soziale und ökologische Verantwortung übernimmt. Früh habe ich gesellschaftliche Verantwortung übernommen, in der Jugendarbeit, in der Pflege, in der queeren Community und in der Aidshilfe. Ich stehe für Demokratie und Rechtsstaat, für Vielfalt, Respekt und Generationengerechtigkeit. Stadtentwicklung ist für mich immer auch eine Frage der Haltung.

Termine

Politik beginnt mit Zuhören.

Ich bin viel in Braunschweig unterwegs, bei Veranstaltungen, in Stadtteilen, auf der Straße.  Denn Politik beginnt für mich mit Zuhören!
Hier werden bald alle öffentlichen Termine, bei denen wir uns begegnen können, veröffentlicht. Ich freue mich auf den Austausch. 

Für Sorge: "Warum Care-Arbeit politisch ist."

Di., 17. März 2026 , 19:00 Uhr, Kinderschutzbund e.V.
Lesung und Diskussion mit Jo Lücke (Co-Gründerin der LUA), Swantje Schendel (MdL) & Michael Walther (Grüner Oberbürgermeisterkandidat)
Die Veranstaltung ist Teil des Programms des 8. März-Bündnis Braunschweig 2026, das unter dem Motto „Wut“ steht.